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Waldemar Wiora
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Seniorenimmobilien

SENIORENIMMOBILIEN

Seniorenimmobilien - also Häuser oder Wohnungen, die im besonderen Maße den Bedürfnissen von älteren Menschen Rechnung tragen - werden auf dem deutschen Immobilienmarkt künftig eine immer wichtigere Rolle spielen.

Denn die deutsche Gesellschaft altert rapide. Waren vor zehn Jahren lediglich rund 16% der Bürger 65 Jahre oder älter, wird das in zehn bis fünfzehn Jahren - laut der Prognose des Statistischen Bundesamtes - bei etwa 24% aller Deutschen der Fall sein. Dementsprechend erklärte Bernhard W. Henning - Vorsitzender des Arbeitskreises Seniorenimmobilien des Bundesverbandes freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e. V. - unlängst: "Das Wohnen 65 plus wird künftig ein Viertel des gesamten Wohnungsmarktes ausmachen." Auch die jüngsten Transaktionen einiger Immobilienfonds scheinen die steigende Attraktivität von Seniorenimmobilien zu bestätigen. Nur ein Beispiel hierfür ist der Erwerb von fünf größeren Pflegeeinrichtungen durch die Immac Holding AG im letzten Jahr.

AKTUELLES PROJEKT: SENIORENRESIDENZ FÜR KAPITALANLEGER

Bisher unzureichendes Angebot

Was dem Sektor Seniorenimmobilien für Kapitalanleger so attraktiv macht ist aber nicht nur die steigende Nachfrage, sondern auch das bislang recht knappe Angebot. So legt der Bundesverbandes freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e. V in der Studie "Wohnen im Alter" dar, dass derzeit zwar 93% der Senioren in Deutschland in ihrer eigenen Wohnung leben. Allerdings seien aktuell aber nicht einmal 1% - das entspricht etwa 400.000 Wohnungen - auch wirklich seniorengerecht. Zudem führen die Autoren der Studie aus, dass bis zum Jahr 2020 noch zusätzliche 800.00 seniorengerechte Immobilien in Deutschland benötigt werden. 

Gute finanzielle Ausstattung von Senioren

Ein weiteres Argument für die Investition in Seniorenimmobilien ist die günstige Einkommens- und Vermögenslage in der sich (baldige) Senioren befinden. Gemäß den Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung verfügten in Deutschland im Jahr 2007 alle Personen ab 17 Jahren durchschnittlich über ein Nettovermögen von 88.000 Euro. Dabei liegt keine homogene Verteilung vor: Denn die Altersgruppe der 56- bis 65-Jährigen - und damit die (baldigen) Senioren - besaß mit durchschnittlich rund 145.000 Euro das höchste Nettovermögen. Damit sind Senioren eine finanzkräftige Zielgruppe, für den Erwerb oder die Anmietung von hochwertigen denkmalgeschützten Immobilien oder Neubauimmobilien. 

Experten für Seniorenimmobilien gefordert

Das Konzept einiger Marktteilnehmer, an herkömmlichen Immobilien Schönheitskorrekturen durchzuführen und diese dann vollmundig als Seniorenimmobilien anzupreisen, ist gescheitert. Beim Neubau oder dem Umbau von Seniorenimmobilien gilt es vielmehr, einigen wichtigen Normen - beispielhaft seien hier die DIN 18040 "Barrierefreies Bauen", die DIN 77800 "Betreutes Wohnen" oder die "Länderqualitätsstandards für Betreutes Wohnen" erwähnt - Rechnung zu tragen. Nur dann lässt sich die Immobilie nämlich auch zu attraktiven Konditionen verkaufen oder vermieten und generiert so für Anleger eine angemessene Rendite.

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